Impfung gegen Tollwut - - zurück zur Serviceübersicht

URSACHE
Beim Erreger der Tollwut handelt es sich um ein Virus, das mit dem Biss eines tollwutinfizierten Tieres (Fuchs, Fledermaus, auch Kleinnager wie Feldhamster, Hund, Katze etc.) übertragen wird. Entlang der Nervenbahnen wandert es bis ins zentrale Nervensystem, wo es sich vermehrt, um sich dann über den gesamten Organismus zu verbreiten.
 
SYMPTOME
Zu Beginn einer Infektion fallen die Pferde durch verändertes Verhalten auf (leichte Erregbarkeit, Scheu, Schreckhaftigkeit). Dies kann sich steigern bis hin zu Aggressivität und Beißsucht, v.a. gegenüber Hunden. Im letzten Stadium der Erkrankung setzen Lähmungen ein, die am Kopf beginnen (Schluckbeschwerden!) und sich allmählich über den gesamten Organismus ausbreiten. Die Lähmung der Atemmuskeln führt letztlich zum Tod. Häufig beobachtet man bei Pferden auch einen ausgeprägten Juckreiz an der Bissstelle.
 
IMPFUNG
Die Tollwut ist auch für den Menschen eine lebensgefährliche Erkrankung. Da es sich um eine anzeigenpflichtige Tierseuche handelt, ist jede Therapie verboten!
Bei dem geringsten Verdacht auf eine Infektion mit Tollwut können die Behörden die sofortige Tötung des verdächtigen Tieres anordnen. Zum Schutz von Mensch und Tier sollten v.a. in tollwutgefährdeten Bezirken auch Pferde gegen Tollwut geimpft werden.