Impfung gegen Husten- - zurück zur Serviceübersicht

URSACHE
Zum Komplex der „Hustenimpfung“ beim Pferd zählen Impfungen gegen Pferdeinfluenza und Equine Herpesviren (EHV).
 
SYMPTOME
Beide Erkrankungen sind sehr ansteckend, verlaufen mit hohem Fieber und quälendem Husten, oft über Wochen. Häufig kommt es durch die virale Vorschädigung der Schleimhäute in den Atemwegen zu bakteriellen Sekundärinfektionen, die die Situation zusätzlich verschlimmern. Die Infektion erfolgt durch direkten Kontakt, Tröpfcheninfektion, aber auch durch kontaminierte Einstreu, Stallgeräte etc. Neben den Atemwegen können die Herpesviren aber auch das Nervensystem befallen und Lähmungen oder andere Ausfälle hervorrufen. Außerdem verursachen Herpesviren bei tragenden Stuten einen Spätabort.
 
IMPFUNG
Aus den o.g. Gründen sind grundsätzlich alle Pferde eines Bestandes gefährdet (Fohlen, Jungpferde, Turnier- und Sportpferde, Zuchtstuten) und sollten geimpft werden. Begünstigt durch Transportstress und Leistungsdruck stehen vor allem Sportpferde, die oft mit vielen anderen Pferden aus fremden Betrieben zusammentreffen, unter besonderem Infektionsdruck. Deshalb schreibt die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) für alle Turnierpferde die regelmäßige Impfung gegen Influenza zwingend vor und empfiehlt die Impfung gegen Herpesviren dringend.