Manuelle Medizin -- zurück zur Leistungsübersicht

Auch Handgrifftherapie oder Chirotherapie („chiros“= griech. Hand) genannt.

 
Was ist das?
Die Manuelle Medizin dient der Erkennung und Behandlung von Funktionsstörungen im Bewegungssystem (Gelenke, Muskeln, Nerven). Durch bewusst gesetzte diagnostische und therapeutische Handgriffe sowohl an der Wirbelsäule als auch an den Extremitätengelenken können reversible Funktionsstörungen beseitigt oder wenigstens gemildert werden. Dabei werden Schmerzkreisläufe unterbrochen, so dass sich muskuläre (Ver-)Spannungen lösen.

Schmerzzustände sind beim Pferd nicht selten auch durch Sattel- und/oder Reiterprobleme verursacht und können bei längerem Bestehen sowohl zu schweren Veränderungen an anderen Stellen des Bewegungsapparates als auch zu Störungen innerer Organe führen.
Im Gegensatz zu Chiropraxis und Osteopathie berücksichtigt die Manuelle Medizin auch "Energieströme" oder "Meridiane" wie man es aus der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) kennt. Daher wird die Behandlung bei Bedarf auch durch die Akupunktur unterstützt.

 
Einsatzgebiete?
Akute und chronische Verspannungszustände, Taktunreinheiten oder Lahmheiten, deren Ursache in der „Inkongruenz“ (Fehlstellung) von Gelenken der Wirbelsäule und/oder der Extremitäten liegt.
Im Falle starker Lahmheiten können zunächst bildgebende Verfahren (Röntgen, Ultraschall, Szintigraphie etc.) notwendig sein, um schwere strukturelle Schäden ausschließen zu können.